Projektbeschreibung:

 

 

Die Fahrzeugindustrie verwendet seit vielen Jahrzehnten Gußteile aus Aluminium für den Antriebsstrang. Durch das Bestreben, leichtere Fahrzeuge zu bauen, hat Aluminium auch in Fahrgestell und Karosserie Eingang gefunden. Werden Gußteile in Fahrgestellen verwendet, so sind sie meist Sicherheitsteile, das heißt, dass sie besondere Prüfungen durchlaufen müssen, um die Sicherheit des Fahrzeuges nicht zu gefährden.

 

Im gegenständlichen Projekt geht es um Hinterradschwingen und Rahmenteile für Motorräder, die zu 100% geröntgt und rissgeprüft werden müssen. Zur Rissprüfung müssen die Bauteile 700 km weit versandt werden, da kein Prüfer in der Nähe gefunden werden konnte.

 

Ziel ist, alle Prüfungen im Haus durchzuführen. Die Planung unseres Kunden sieht eine weitere Steigerung der Lieferzahlen vor, deshalb sind Investitionen in Prüfungs- und Produktionseinrichtungen notwendig.

2015 erhielt Fink den Zuschlag zu Lieferungen von einbaufertigen (gegossen, geprüft, bearbeitet, beschichtet) Hinterradschwingen. Nachdem der Anlauf im ersten Produktionsjahr klaglos erfüllt wurde und der Absatz der Motorräder erfolgreich und steigend verläuft, ist eine Erhöhung der Produktion geplant. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, sind bei Fink einige Investitionen notwendig.

 

Röntgenanlage: Obwohl zwei Röntgenanlagen im Haus sind, fehlt eine leistungsfähige Anlage mit hohem Durchsatz (Anwendung von Bildverarbeitung) zur vorgeschriebenen 100%-Prüfung.

 

Rissprüfanlage: Diese zerstörungsfreie Rissprüfung verwendet die Methode der Fluoreszenzprüfung mittels UV-Lichtes. Diese Umlaufanlage (Kettenförderer) mit hohem Durchsatz ermöglicht die Prüfung aller in Frage kommenden Teile im Haus.

 

CNC-Bearbeitungszentren: Dienen zur spanabhebenden Bearbeitung der Lagersitze und Anschraubpunkte von Hinterradschwingen.

 

Optisches 3D-Meßsystem: Die rasche Feststellung von Unterschieden zwischen vom Kunden vorgegebenem 3D-Modell und dem von uns hergestellten Gußteil.

 

Durch den Einsatz der oben angeführten Investitionen können Abläufe sinnvoll und kostengünstig gestaltet werden und vervollständigen unsere Ausrüstung zur Erfüllung der umfangreichen Wünsche unserer Kunden.

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.


Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at